KONSUMENT.AT - Zahnspangen: typische Fehlstellungen, übliche Behandlung - Vorher über Kosten informieren

Zahnspangen: typische Fehlstellungen, übliche Behandlung

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 19.01.2011

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Vorher über Kosten informieren

Der Arzt muss vor der Behandlung einen Behandlungsplan erstellen. Der enthält den Befund, einen Therapievorschlag, die vorgesehenen Apparate und eine Einschätzung, wie sich die Fehlbildung korrigieren lassen wird. Mit diesen Unterlagen stellen Arzt oder Patient den Antrag auf Kostenübernahme. Einige Krankenkassen ver­langen für die Einreichung ein eigenes Formular.

Zuschuss der Krankenkasse

Damit Sie für die Zahnspange einen ­Zuschuss bekommen, verlangt etwa die Wiener Gebietskrankenkasse zweierlei: Zum einen muss ein triftiger medizi­nischer Grund für die Behandlung vor­liegen. Dazu gehören unter anderem: zu wenige oder zu viele Zähne in einem Kiefer, extrem schmaler Oberkiefer, extremer Tiefbiss, frontaler offener Biss, zu stark entwickelter Unterkiefer (Progenie), ext­reme Frontzahnstufe. Für einen leicht verdrehten Schneidezahn zahlt die Kasse nicht.

Zum anderen zahlt die Kasse den Zuschuss primär nur für abnehmbare Zahnspangen. Für festsitzende gibt es ­unter bestimmten Bedingungen einen Zuschuss von rund 300 Euro pro Behandlungsjahr (Stand 2010). Beachten Sie, dass es von Kasse zu Kasse unterschied­liche Regeln geben kann.

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Kommentare

  • empfehlung: Die SATO-Methode
    von headcrash am 21.02.2011 um 22:18
    anders als die üblichen festen zahnklammern können mit dieser methode die zähne in alle richtungen korrigiert werden (laienhaft ausgedrückt). bei meiner faru und meinem sohn zeitigte diese methode die gewünschten ergebnisse ohne, wie von anderen ärzten empfohlen, durch zähne-ziehen platz zu schaffen.