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Einbruchhemmende Türen

Schwachstellen sichern

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 15.01.2004

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Stabiler Beschlag

Das Türschloss ist erst zusammen mit einem stabilen Beschlag wirkungsvoll, der möglichst über Bohr-, Abreiß- und Ziehschutz verfügt und den Zylinder außen bündig abschließt, und mit einem Schließblech, das sich nicht schon bei der kleinsten Kraftanwendung verbiegt.

Sind alle diese Komponenten berücksichtigt, so haben Sie eine sichere Verriegelung. Aber was nutzt das beste Schloss, wenn das Türblatt nur aus Pressholzplatten besteht und leicht eingetreten werden kann? Oder wenn der Türrahmen (Zarge) bereits bei der kleinsten Gewaltanwendung kläglich splittert? Oder die Tür problemlos ausgehoben werden kann?

Wo ist das schwächste Glied?

Denn hier gilt der Grundsatz: „Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“. Bei Einfamilienhäusern ist die Lage noch komplizierter als in Wohnungen: Auch Terrassentür, Kellerfenster oder Ähnliches bieten dem Eindringling Angriffspunkte. Daher wird hier eine Alarmanlage empfohlen. (Darüber werden wir in einer der nächsten Ausgaben von „Konsument“ berichten).

"Sicherheitstüren" führen in die Irre

Ein gewisses Maß an Sicherheit bieten einbruchhemmende Türen. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, etwa als Stahltüren mit Dekorplatte oder als Holztüren mit unsichtbarer Metallverstärkung. So nimmt das einheitliche Erscheinungsbild des Stiegenhauses keinen Schaden. In Häusern mit eisig kaltem Stiegenhaus sollte eine Tür mit der Klimaklasse c gewählt werden, damit sie sich nicht verzieht.

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