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Kartelle: Preisabsprachen

Räuber und Gendarm

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KONSUMENT 4/2015 veröffentlicht: 26.03.2015, aktualisiert: 14.03.2017

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Kärntnermilch: "5 bis 10 Cent pro Liter"

Kleine sind da ungeschickter. Die Molkerei Kärntnermilch etwa, so berichtet die  AK in ihrem Wettbewerbsbericht 2014 (S 57), hatte gemeldet, dass der Milchpreis wegen Trockenheit und Mangel an Futter steigen werde. Der Abgabepreis ist Sache der Molkerei, der Endpreis im Geschäft Sache des Händlers. "In rund zwei Wochen“, so zitiert der AK-Bericht den Geschäftsführer der Molkerei, "soll der  Milchpreis auch im Verkaufsregal steigen , um fünf bis zehn Cent pro Liter.“

Das Kartellgericht verhängte wegen vertikaler Abstimmung mit dem Lebensmitteleinzelhandel eine Geldstrafe von 375.000 Euro. Kleinvieh macht auch Mist.

Tipp der Redaktion: Beachten Sie, was die Medien 2015 über Agrana und Südzucker berichten.

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Kommentare

  • Bundeswettbewerbsbehörde informieren
    von REDAKTION am 09.04.2015 um 15:20

    Preisabsprachen: Wenn Ihnen Verstöße gegen das Kartell- oder Marktmissbrauchsverbot bekannt sind, können Sie eine Beschwerde direkt bei der Bundeswettbewerbsbehörde einbringen. Mehr finden Sie unter http://www.bwb.gv.at/KartelleUndMarkmachtmissbrauch/Seiten/default.aspx#Beschwerde

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Wo kann ich den Verdacht auf Preisabsprachen melden?
    von hwy2001 am 26.03.2015 um 23:37
    Jeder konnte sehen, dass Badezimmer-Armaturen völlig überteuert waren. Schließlich wurden etliche Firmen wegen Absprachen verurteilt. Dasselbe gilt m. E. für Hersteller von Rolläden. Wo kann ich einen solchen Verdacht melden?