KONSUMENT.AT - Kartelle: Preisabsprachen - Geldbußen in Österreich

Kartelle: Preisabsprachen

Räuber und Gendarm

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KONSUMENT 4/2015 veröffentlicht: 26.03.2015, aktualisiert: 26.05.2020

Inhalt

Geldbußen in Österreich

Wettbewerbsverzerrung und Kartelle: Hier die Geldbußentscheidungen in Österreich seit 2002.

Geldbußen in Österreich
Kartelle und Missbrauch der Marktmacht Geldbuße in
Euro, gerundet
Gerichts-
Entscheid
2)
De‘ Longhi-Kenwood: Elektronik 650.000 2016
Spar Österreich- Gruppe II 10,2 Mio. 2016
Rauch Fruchtsäfte 1,7 Mio. 2016
Etransa: Spedition 3,5 Mio. 2016
Schenker: Güterverkehr und Logistik 318.000 2016
Panalpina: Transport 2 Mio. 2016
Rail Cargo: Güterverkehr und Logistik 184.000 2016
Hewlett-Packard: Elektronik 640.000 2015
KTM: Fahrrad 112.000 2015
United Navigation: Elektronik 100.000 2015
Samsung: Elektronik 1 Mio. 2015
Spar Österreich Gruppe 30 Mio. 2015
Nikon: Elektronik 170.000 2015
Frankstahl: Rohr- und Stahlhandel 147.000 2015
Pago: Fruchtsaft 152.460 2015
Pfeiffer und Zielpunkt: Lebensmittelhandel 562.500 2015
Großschädl: Stahlhandel 47.500 2015
Eisen Wagner: Eisen- und Stahlhändler 150.000 2015
Filli: Stahlhandel 32.500 2015
Mechel: Stahlhandel 200.000 2015
Sport Pangratz & Ess GmbH, Alber Sport GmbH, Sport Jennewein Martin e.U., Sport Fauner GmbH & Co KG: Sportartikelhandel 419.000 2015
Vöslauer: Mineralwasser 653.775 2015
Rail Cargo (ÖBB), DHL Express, Kühne + Nagel, Gebrüder Weiss und 26 andere: Speditionen 17,5 Mio. 2014
Sutterlüty: Bier, Mehl, alkoholfreie Getränke, Molkereiprodukte    78.750  2014
MPREIS: Bier, alkoholfreie Getränke, Fleisch, Wurst, Molkereiprodukte      225.000 2014
NÖM: Molkereiprodukte    583.000  2014
Grundig, Hans Lurf, Media-Saturn, Pioneer, SSA Fluidra: Elektro- und Elektronikgeräte   2,1 Mio. 2014
AFS: Bier, Mineralwasser, Limonade    225.000 2014
Brauerei Schloss Eggenberg, Kärntner Brauereien, Mohrenbrauerei, Zwettler, Hirter, Braucommune Freistadt, Stiegl: Bier     725.000 2014
Kärntnermilch: Molkereiprodukte   375.000  2013
Austrotherm, Steinbacher, Bauhaus, Obi, Hornbach, Baumax, Swisspor: Dämmstoffe    1,6 Mio.  2012-2014
Rewe (Billa, Merkur): Lebensmittel, Getränke     20,8 Mio. 2013
Philips: Küchengeräte, Körperpflegeapparate    2,9 Mio.  2013
Berglandmilch, Emmi, Vorarlberger Mühlen, Rieder: Lebensmittel, Bier      1,4 Mio. 2012-2013
Ottakringer, BrauUnion, Stiegl: Fassbier     1,1 Mio. 2012
Donau Chemie, DC Druck-Chemie Süd, Brenntag, Ashland-Südchemie: Druckchemikalien   1,5 Mio.  2010
Donau Chemie: Industriechemikalien   1,9 Mio. 2009
Otis, Kone, Schindler, Haushahn , Doppelmayr: Aufzüge, Rolltreppen    75,4 Mio.  2008
Innsbrucker Fahrschulen    70.000  2008
PayLife Bank (Europay Austria): Bankomatvertrag    7 Mio.  2007
Grazer Fahrschulen   80.000 2005 -2006
Verstöße anderer Art (nicht genehmigte Fusionen, mangelnde Auskünfte …)   ca. 5,4 Mio.  
Summe aller Geldbußen  ~ 194 Mio 2002-2016
Quelle: BWB; Stand: 3/2017

1) aufgrund von Anträgen der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) und/oder des Bundeskartellanwaltes und einer Entscheidung des Kartellgerichtes
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Kommentare

  • Bundeswettbewerbsbehörde informieren
    von REDAKTION am 09.04.2015 um 15:20

    Preisabsprachen: Wenn Ihnen Verstöße gegen das Kartell- oder Marktmissbrauchsverbot bekannt sind, können Sie eine Beschwerde direkt bei der Bundeswettbewerbsbehörde einbringen. Mehr finden Sie unter http://www.bwb.gv.at/KartelleUndMarkmachtmissbrauch/Seiten/default.aspx#Beschwerde

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Wo kann ich den Verdacht auf Preisabsprachen melden?
    von hwy2001 am 26.03.2015 um 23:37
    Jeder konnte sehen, dass Badezimmer-Armaturen völlig überteuert waren. Schließlich wurden etliche Firmen wegen Absprachen verurteilt. Dasselbe gilt m. E. für Hersteller von Rolläden. Wo kann ich einen solchen Verdacht melden?