KONSUMENT.AT - Kartelle: Preisabsprachen - Kauf nicht beim Onlinehändler

Kartelle: Preisabsprachen

Räuber und Gendarm

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KONSUMENT 4/2015 veröffentlicht: 26.03.2015, aktualisiert: 26.05.2020

Inhalt

Kauf nicht beim Onlinehändler

Die Elektronikbranche stand 2014 und davor im Visier der Kartellbehörde. Media-Saturn, Grundig, Pioneer und anderen wurde vorgeworfen, den Onlinehandel zu behindern.

Es ging um Receiver, Poolreinigungsroboter, Fernsehapparate, Unterhaltungselektronik ... Die Gesamtstrafe betrug 2,1 Mio. Euro. Auslöser für das Verfahren war eine  Umfrage von Geizhals.at unter Onlinehändlern. 47 Prozent klagten, dass die Industrie versucht habe, die Onlinepreise zu beeinflussen. "Beeinflussen“ bedeutet: verzögerte Lieferung und Liefersperre bestimmter Artikel, schlechtere Einkaufskonditionen, Verlust des Jahresbonus, keine Produktbilder vom Hersteller. Gute Fotos sind in Onlineshops ganz wichtig für den Verkauf.

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Kommentare

  • Bundeswettbewerbsbehörde informieren
    von REDAKTION am 09.04.2015 um 15:20

    Preisabsprachen: Wenn Ihnen Verstöße gegen das Kartell- oder Marktmissbrauchsverbot bekannt sind, können Sie eine Beschwerde direkt bei der Bundeswettbewerbsbehörde einbringen. Mehr finden Sie unter http://www.bwb.gv.at/KartelleUndMarkmachtmissbrauch/Seiten/default.aspx#Beschwerde

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Wo kann ich den Verdacht auf Preisabsprachen melden?
    von hwy2001 am 26.03.2015 um 23:37
    Jeder konnte sehen, dass Badezimmer-Armaturen völlig überteuert waren. Schließlich wurden etliche Firmen wegen Absprachen verurteilt. Dasselbe gilt m. E. für Hersteller von Rolläden. Wo kann ich einen solchen Verdacht melden?