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Elektroautos, Schattenarbeit, Supermärkte ... - Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier die Liste der Leserbriefe, die wir in KONSUMENT 5/2016 veröffentlicht haben. Sollte sich ein Leserbrief auf einen konkreten Artikel beziehen, dann finden Sie ihn auch bei diesem Artikel.

Datenrettung: ECS Global 4/2016

Richtigstellung

Die Firmenbezeichnung ECD Global ist falsch. Der richtige Firmenwortlaut ist ECS Global (Datenrettung Österreich).

Die Redaktion

Elektroautos 3/2016

Erstaunt

Dieser Artikel ruft bei mir Erstaunen hervor. Sehr unreflektiert wird ohne offen gelegte Analyse das Elektroauto als ökologisch sinnvoll dargestellt. Die verwendete Argumentation ähnelt jener der Energiewirtschaft. Der Artikel lässt zur Gänze außer Acht, dass motorisierter Individualverkehr jedenfalls höheren Energieverbrauch verursacht als Öffentlicher Verkehr, der im Übrigen seit über 100 Jahren weitgehend mit Strom betrieben wird. Ich hätte vom KONSUMENT eine Verkehrsträger übergreifende Darstellung erwartet! Diese hätte eindeutig keinen Jubelbericht über Elektroautos erbracht. Sie hätte im Gegenteil darauf hingewiesen, dass der Öffentliche Verkehr unschlagbar ist, was die Energiebilanz betrifft. Der Mobilitätsbedarf von Personen kann ökologisch sinnvoll nicht durch private Autos gedeckt werden sondern nur durch die Umweltverbundverkehre: zu Fuß gehen, Rad fahren oder durch Öffentlichen Verkehr mit Elektroantrieb! Meine Bitte an den KONSUMENT: Mobilität als Ganzes betrachten und nicht nach einzelnen Modes und in der Diktion der E-Industrie!

Rudi S.
ehem. Wiener Verkehrsstadtrat

Die Fragestellung des Beitrags lautet: Ist es ökologisch sinnvoll, von einem Benzin- oder Diesel-Pkw auf ein E-Auto umzusteigen. Die Alternative öffentlicher Verkehr statt Individualverkehr stand dabei gar nicht zur Debatte.

Die Redaktion

Elektroautos 4/2016

Nicht bereut

Ich betreibe selbst seit rund 4 Monaten und 5.500 Kilometern ein E-Fahrzeug als Taxi und habe ihren Artikel mit Interesse studiert. Durch meine Praxiserfahrung glaube ich anmerken zu dürfen, dass es einer der bestrecherchierten Artikel zum Thema E-Fahrzeuge ist, den ich je gelesen habe! Alles Geschriebene stimmt mit der Praxis überein! Ich möchte noch anmerken, dass ich den Kauf des E-Fahrzeuges noch nie bereut habe, im Gegenteil, ein weiterer Umbau meiner kleinen Fahrzeugflotte in Richtung Elektro ist geplant!

Für alle Interessenten an E-Fahrzeugen möchte ich noch auf das meiner Meinung nach informativste Forum für Elektromobilität hinweisen, wo man Antworten auf alle entsprechenden Fragen – auch vor dem Fahrzeugkauf – findet: Elektroauto Forum.

User "KAUFMANN2640"

Gynäkologen: Vorsorgeuntersuchung 2/2016

Vorsorge kostet

Ihr Artikel gibt mir Anstoß, einen Missstand im Bereich der Vorsorgeuntersuchungen anzusprechen: Zwar ist es allen Frauen angeraten, sich jährlich untersuchen zu lassen, die Gebietskrankenkassen übernehmen aber nicht die Kosten der Ultraschalluntersuchung, die von den meisten Frauenärzten routinemäßig durchgeführt wird. Viele Erkrankungen können aber nur so erkannt werden, was die Sinnhaftigkeit außer Frage stellt. Da diese Untersuchung zirka 55 € kostet, ist das mit Sicherheit für viele Frauen problematisch.

Ich würde mir wünschen, dass der jährliche Ultraschall genauso in den Leistungskatalog aufgenommen wird, wie es bei der Brustabtastung und in reiferem Alter der Mammographie der Fall ist.

Michaela G.
Birgitz

Internet sicher nutzen: Flash-Cookies und Skripte 4/2016

Lob

Danke für diesen informativen Bericht und vor allen Dingen, dass Sie darin auch an die zahlreichen Apple-User gedacht haben. Bitte machen Sie das auch zukünftig! Generell großes Lob an die Redaktion von KONSUMENT für die verständlichen Artikel und Berichte.

D. v. N.
E-Mail

Lebensdauer von Produkten 2/2013

BMW X 5: Kofferraumschloss

Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen einen in meinen Augen typischen Fall von Abzocke am Kunden bzw. der heutigen Wegwerfgesellschaft zu schildern. Bei unserem BMW X5 ist beim Kofferraumschloss eine winzige Feder abgebrochen, daher ließ sich der Kofferraum nicht mehr schließen. Nach kurzer Anfrage bei BMW Unterberger in Innsbruck sagte mir der Servicemann, dass es das ganze Schloss betreffen könnte oder auch nur eine gebrochene Feder. Mein Sohn baute das Schloss aus und tatsächlich war die Feder gebrochen. Wir fuhren zu BMW-Unterberger in Innsbruck und wollten diese Feder (ca. 3 cm lang) kaufen. Das war leider eine Enttäuschung, der Teileverkäufer wollte uns nur ein ganzes Schloss zum Preis von 120 € verkaufen, obwohl das Schloss einwandfrei ist. Enttäuscht von der etwas unwilligen Art des Verkäufers verließ ich das Geschäft.

Ich machte mich auf die Suche nach dieser Feder und landete bei Ortner & Stanger in Innsbruck. Der Verkäufer war sehr nett und hilfsbereit und hat mir diese Feder einfach so zurechtgebogen, dass es wieder passt, und zwar zum Nulltarif. Mein Sohn baute alles wieder zusammen und es funktioniert tadellos, alles zusammen kostete gar nichts, außer großen Ärger. Ich möchte nicht wissen, wie diese Rechnung bei BMW Unterberger ausgesehen hätte.

Monika S.
Natters

Lederschuhe: 20 Cent pro Paar 2/2016

Misstrauisch

Bisher habe ich meine Schuhe bei GEA gekauft. Nachdem ich nun lesen musste, das die Waldviertler auch viel aus dem Ausland beziehen und sogar dort fertigen lassen, bin ich sehr enttäuscht.

Auf Grund der öffentlichen Diskussionen des Herrn Staudinger zum Thema Geld wurde ich in den letzten Jahren zu dem Konzept immer misstrauischer. Leider haben sich durch Ihren Artikel die letzten Befürchtungen bestätigt. Meines Erachtens sollte Herr Staudinger darauf achten, durch seine Taten und Produkte zu überzeugen und nicht durch Worte (sonst wäre er in der Politik besser aufgehoben).

Natürlich sind diese Unternehmen wie GEA oder Think! noch die Einäugigen unter den Blinden. Aber trotzdem nicht das, wie ich mir fair produzierte Schuhe vorstelle. Da werde ich mich dann wieder auf die Suche machen müssen.

Günter R.
Pasching

LED-Lampen 5/2016

Fix eingebaut

Ich versuche seit Monaten eine neue Schreibtischlampe zu kaufen. Bei meinem ersten Exemplar vom Diskonter war ich verblüfft und verärgert dass die Lampen nicht austauschbar sind. Ich retournierte die Leuchte am nächsten Tag und nahm mir vor, kein Billigprodukt (ca. 30 €) mehr zu erwerben. Meine Erfahrungen im Fachhandel mit teureren Produkten (über 100 €) waren jedoch gleicher Art. Die letzte Lampe, die ich erstehen wollte, war ein Designerprodukt um über 300 €. Lampen auch nicht austauschbar. Diese Vorgehensweise der Industrie ist wirklich energiesparender als die alten Glühbirnen?

Ich habe sehr schöne Leuchten, die bestimmt schon mehr als 30 Jahre alt sind und noch immer tadellos funktionieren. Ich finde das eine ungeheuerliche Vergeudung von Geld und Ressourcen. Da müsste man doch etwas dagegen unternehmen können!

Gertraude W.
Wien

Magnetresonanz-Tomographie: Wartezeit 4/2016

Privatangebot von Ärzten

Wie kommen Sie dazu, ein Privatangebot von Ärzten negativ zu beurteilen, wenn die gesetzliche Sozialversicherung ab einer gewissen Anzahl nicht bezahlt? (Deckelung) Die investitions- und personalintensive MRT Untersuchung wird privat meist außerhalb der Normalarbeitszeiten angeboten, Angestellte erhalten wohlverdiente Zuschläge, Ärzte arbeiten in der Freizeit zusätzlich, die Kassen sparen sich Geld, Patienten die es sich leisten können, werden verführt die Versicherer zu entlasten.

Hans S.
Breitenfurt bei Wien

Schattenarbeit: Kunde, do it yourself 1/2016

Heilloses Durcheinander

Zur Meinung Ihres Lesers ein aktueller Bericht, wie toll und zeitsparend Selbstbedienungskassen wirklich sind: Ebenso vor kurzem in London, machte ich, im Gegensatz zur Meinung des Lesers andere, wenig überzeugende Erfahrungen mit Selbstbedienungskassen in einem Lebensmittelladen der Kette „The co-operative food“, die in einem Londoner Laden vier Selbstbedienungslinien und zwei personalbetreute Kassen in Betrieb hat. An den vier Selbstbedienungskassen quälten sich drei andere Kunden und ich mit dem umständlichen Bedienvorgang herum.

Gut, jetzt könnte man sagen, ich bin ein Greenhorn und mit der Bedienung heillos überfordert, nur waren die anderen Verzweifelten heimische Konsumenten. Ein Mitarbeiter des Ladens wieselte dienstbeflissen zwischen den einzelnen Selbstbedienungskassen hin und her und versuchte dem heillosen Durcheinander eine gewisse funktionierende Struktur einzuhauchen. Das kostete natürlich Zeit und die Warteschlange wurde nicht kürzer. Neidvoll blickte ich auf die mit Personal bedienten Kassen. Mit Zähneknirschen beobachtete ich dort den flotten Überhol-Durchmarsch der Kunden. Gerne hätte ich auch dorthin gewechselt, aber Kolonnenhopping wollte ich in Britannien, wo sowas als uncool gilt, nicht riskieren.

Wo hier die Ersparnis ist, bleibt mir nach diesem Erlebnis ein Rätsel.

Ing. Arpad H.
Klosterneuburg

Lesen Sie mehr dazu unter Schattenarbeit: Leser berichten - Gestohlene Zeit

Die Redaktion

Was ist mit den Arbeitsplätzen?

In der Ausgabe 4/2016 schreibt ein Leser, dass er sich mehr Kassen ohne Personal wünscht. Leider denken viele Menschen nur an den eigenen Vorteil. Sie vergessen, dass mit jeder Selbstbedienungskasse ein Arbeitsplatz verloren geht.

Es gibt schon zu viele Automaten die Arbeitskräfte einsparen. In einigen Jahrzehnten wird es mehr Arbeitslose geben als Menschen mit Beschäftigung. Die Autoindustrie möchte selbstfahrende Fahrzeuge, man braucht keine Taxilenker mehr. Die Autos werden jetzt schon zu 80 Prozent von Automaten gebaut. In den Banken stehen jetzt schon viele Automaten. Bald wird es keine Bankangestellten mehr geben, keine Filialen mehr. In vielen Bereichen werden immer mehr Automaten eingesetzt, und immer mehr Personal wird entlassen. Das ist keine gute Aussicht für die Zukunft.

J. S.
E-Mail

Supermärkte 3/2016

Man muss sich zu helfen wissen

Gratuliere, dieser Artikel lässt keinen Trick unerwähnt! Generell: Ohne Einkaufsliste shoppen zu gehen, heißt unnötig Geld auszugeben. Außerdem vergisst man unter Garantie etwas, das man meist dringend braucht! Wenn man das allerdings gerne macht – Vergnügen ist nicht kostenlos!

Fall 1: Früher waren wir zumindest 2x monatlich Kunden im Interspar in der Jörgerstraße in Wien. Durch die Vergrößerung des Supermarktes ist es viel schwieriger geworden, gewünschte Artikel zu finden. Uns nervt das Suchen, unsere Reaktion: Wir gehen nur mehr sehr selten dort einkaufen, woanders zahlen wir auch nicht mehr und der Ärger beim Einkaufen fällt weg.

Fall 2: DM räumt sehr gerne um, die Artikel tauschen häufig die Regale und man muss suchen oder an der Kasse fragen. Auch dort sieht man mich nur mehr selten. Resümee: Der Kunde ist „König“ (angeblich) und muss sich nur zu helfen wissen!

„Die lieben Kleinen“: Wer mit Kindern in Supermärkte geht, ist selbst Schuld an seinem Unglück! Und solches Unglück lässt sich oftmals vermeiden.

Dkfm. Heinrich B.
Wien

Supermärkte 4/2016

Wo ein Wille, da ein Weg

Ich war 45 Jahre im Handel tätig. Solange von den Konzernen gefordert wird, dass bis Öffnungsende bestimmte Produkte (Gebäck, Milch) im Regal vorhanden sein MÜSSEN, haben sie NICHT erkannt, dass sie gegen die Vergeudung sind. Es stimmt leider, dass ein Drittel nur für den Müll produziert wird. Jeder Konzern will den anderen mit 100 % Bestückung bis Öffnungsende übertreffen. Die Vernunft ist da ein Fremdwort.

Abgelaufene, nicht verkaufte Lebensmittel, auch solche, die schon vorher ermäßigt wurden, könnte man mit gutem Willen sehr wohl den Mitarbeiten schenken. Es gibt für alles eine Richtlinie. Ich bin mir bewusst, dass das nicht einfach ist, aber der Marktmanager kann das sehr wohl kontrollieren. Wo ein Wille, da ein Weg.

Ernst B.
E-Mail

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