KONSUMENT.AT - Pfefferproduktion - Gewürze richtig verwenden

Pfefferproduktion

Scharfer Preisdruck

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KONSUMENT 2/2012 veröffentlicht: 19.01.2012

Inhalt

Gewürze richtig verwenden

  • Stoffwechsel: scharfe Gewürze wie Pfeffer, Chili, Paprika, Senf oder Ingwer regen die Geschmacksempfindung an und können helfen, den Stoffwechsel zu aktivieren.
  • Wohlige Wärme: Gewürze wie Pfeffer, Knoblauch oder Chili wirken in der kalten Jahreszeit von innen wärmend.
  • Ungemahlen besser: Kaufen Sie kleinere Mengen Gewürze in ungemahlenem Zustand (z.B. ganze Pfefferkörner). Im ganzen Gewürz bleiben die Aromen länger erhalten.
  • Lagerung: Greifen Sie nur zur Kräutern und Gewürzen, die in gut verschlossenen, luftdichten Behältnissen angeboten werden. Der Geschmack und Geruch von Kräutern kommt von leicht flüchtigen Verbindungen in den ­Pflanzen. Durch falsche Lagerung gehen die markanten Eigenschaften rasch verloren.
  • Fair Trade: Achten Sie bei importierten Kräutern und Gewürzen auf fair gehandelte Produkte! Damit unterstützen Sie die Produzenten durch stabile Preise und verhindern, dass kleine Betriebe in Entwicklungsländern aus­gebeutet werden und unter Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt leiden.
  • Bio: Kaufen Sie Kräuter und Gewürze aus biologischem Anbau. Damit sind hohe Qualitätsstandards bei der Produktion garantiert und das Risiko von gesundheitsbelastenden Pestiziden wird minimiert. Bioprodukte erkennen Sie an den entsprechenden Gütezeichen.

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Kommentare

  • Fairtrad - Pfeffer
    von haribobo am 26.01.2012 um 15:36
    Ich war 27 Jahre in einer Industriefirma die Gewürze für Fleisch und Wurst verarbeitet.Es wurden hier so um die 60 Tonnen Pfeffer jährlich verarbeitet.Es wurde nicht der geringste Gedanke verschwendet wie dieser Pfeffer auf den Markt gekommen ist.Das wichtigste bei diesen Geschäften war 1.der Preis( das wichtigste Kriterium),2.die Qualität(wieviel ätherische Öle sind enthalten, ansonsten mußte mit der noch teureren Chemie nachgeholfen werden) Durch ständiges Suchen nach billigster Ware wurden auch so manche Schätze wie Steine, rostige Nägel,zahlreiche verschiedene Schrauben,Stroh,Kot von Tauben oder Hühnerentdeckt. Der Pfeffer wurde zwar maschinell Gereinigt durch Seperatoren und Siebe und anschließend gemahlen oder geschrottet.Ich habe in meiner aktiven Zeit sehr viel mit der Qualität des Pfeffers erlebt und das alles nur wegen der ständigen Preisdrückerei