KONSUMENT.AT - Schokolade: EZA und Spar Natur pur ganz vorne - Qualität muss nicht teuer sein

Schokolade: EZA und Spar Natur pur ganz vorne

Bauern leben von 80 Cent Tagesverdienst

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veröffentlicht: 24.03.2016

Inhalt

Qualität muss nicht teuer sein

"Unsere Tests zeigen, es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Preis und Qualität“, betont Martin Wildenberg von GLOBAL 2000: "Manche teure Premium-Produkte wurden als sozial und ökologisch bedenklich beurteilt, während günstige Eigenmarken-Produkte sehr wohl soziale und ökologische Mindeststandards nachvollziehbar einhalten.“

Insgesamt 15 Schokolade-Produkte wurden, aufgrund der schlechten Umwelt- und Produktionsbedingungen im Kakaoanbau als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft. Der Tipp an die Konsumentinnen und Konsumenten ist, beim Einkauf auf die unabhängigen Gütesiegel FAIRTRADE und UTZ sowie auf das EU-Bio-Siegel zu achten. Unternehmenseigene Nachhaltigkeitsinitiativen der Schokolade-Anbieter wurden im Schokoladen-Check nicht berücksichtigt, da sie auch für die KonsumentInnen nicht am Produkt nachvollziehbar sind.

"Macht Schokolade fair und bio"

Acht der getesteten Schokolade-Osterhasen und sieben Eigenmarken-Tafeln tragen keine unabhängigen Gütesiegel. Das soll sich mit der Unterstützung von KonsumentInnen ändern. "Bei den Eigenmarken-Schokoladen können die Supermärkte bestimmen, ob der Kakao biologisch und fair angebaut wird, oder Menschen und Umwelt ausgebeutet werden. Wir fordern", so Caroline Sommeregger, "von den österreichischen Supermärkten: Macht eure Schokolade fair und bio".

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