KONSUMENT.AT - Skifahren und Versicherung - Kostspielige Hubschrauberbergung

Skifahren und Versicherung

Piste und Polizze

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KONSUMENT 2/2013 veröffentlicht: 24.01.2013

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Hohe Bergungskosten

Schwer ins Geld kann es gehen, wenn der Hubschrauber zur Bergung ausrücken muss, um einen Verletzten ins Spital zu fliegen. Die Kosten für den Heli werden nach Flug­minuten berechnet und können rasch einen vierstelligen Euro-Betrag ausmachen. Die Krankenkasse leistet hier nur in medizinisch indizierten Fällen eine Kostenpauschale, die in der Regel die tatsächlichen Aufwendungen nicht abdeckt. Die Differenz beträgt in den meisten Fällen mehrere Tausend Euro. Auch hier übernimmt eine private Unfall­versicherung die Kosten.

Eine Alternative sind Mitgliedschaften in alpinen Vereinen oder Autofahrerorganisationen. Auch viele Kreditkartenversicherungen bieten diesen Schutz. Hier muss jedoch genau geschaut werden, wer wirklich versichert ist: die ganze Familie oder nur die Person, die Mitglied ist oder die Kreditkarte besitzt.

Entbehrliche Polizzen

Neben sinnvollen werden auch entbehrliche Polizzen angeboten: für Ski (oder) Snowboard zum Beispiel. Die Versicherung zahlt, wenn Ski entwendet oder beschädigt ­werden. Aber leider meist nur einen Teil des Kauf­preises. Im Vergleich zum Gebotenen sind solche Polizzen auch relativ ­teuer. Generell soll eine Ver­sicherung ein ­existenzielles ­Risiko abdecken. Der Verlust einer Sportausrüstung (selbst einer teuren) zählt da wohl eher nicht dazu. Sehr oft werden diese ­Versicherungen beim Sportartikelhändler gleich mitverkauft. Natürlich ohne Beratung. Solche Polizzen können Sie sich sparen!

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