KONSUMENT.AT - Plastikverpackungen bei Obst und Gemüse - Plastikquoten bei Äpfeln, Gurken, Karotten, Paprika, Tomaten

Plastikverpackungen bei Obst und Gemüse

Jede Menge Müll

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KONSUMENT 9/2019 veröffentlicht: 30.07.2019, aktualisiert: 29.09.2020

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Plastikquote

Erhoben wurde der verpackte Anteil der Angebote von Äpfeln, Gurken, Karotten, Paprika und Tomaten. Eine Plastikquote von 100 Prozent würde bedeuten, dass keine unverpackten Angebote erhältlich sind. Die Erhebung fand im Juni 2019 statt. 

Äpfel

Bei den Äpfeln ist die Bandbreite besonders groß. Denn´s und Etsan hatten nur unverpackte Ware im Angebot, bei Hofer war dagegen 89 Prozent des Apfelangebotes verpackt. Die Plastikquote lag im Durchschnitt bei 46 ProzentBei den Äpfeln ist die Bandbreite besonders groß. Denn´s und Etsan hatten nur unverpackte Ware im Angebot, bei Hofer war dagegen 89 Prozent des Apfelangebotes verpackt. Die Plastikquote lag im Durchschnitt bei 46 Prozent. (Bild: VKI)

Gurken

Über einzeln verpackte Gurken regen sich Konsumenten schon seit langem auf. Der Handel hat offenbar darauf reagiert. Die Verpackungsquote liegt im Durchschnitt nur noch bei 50 Prozent. Nachholbedarf besteht vor allem bei Interspar und bei Spar Gourmet.   Über einzeln verpackte Gurken regen sich Konsumenten schon seit langem auf. Der Handel hat offenbar darauf reagiert. Die Verpackungsquote liegt im Durchschnitt nur noch bei 50 Prozent. (Bild: VKI)

Karotten

Trauriger „Spitzenreiter“ bei der Plastikquote ist die Karotte. Sie beträgt durchschnittlich 82 Prozent des Angebotes. Bei Etsan, Hofer, Lidl, Penny und Unimarkt fanden wir ausschließlich in Plastik verpackte Karotten vor. Nicht viel besser sieht es bei den meisten anderen Anbietern aus.  Trauriger „Spitzenreiter“ bei der Plastikquote ist die Karotte. Sie beträgt durchschnittlich 82 Prozent des Angebotes. Bei Etsan, Hofer, Lidl, Penny und Unimarkt fanden wir ausschließlich in Plastik verpackte Karotten vor. (Bild: VKI)

Paprika

Durchschnittlich 62 Prozent der Paprika sind verpackt. Trauriger Spitzenreiter war Nah&Frisch – hier gab es in den besuchten Märkten nicht eine unverpackte Paprika im Angebot.  Durchschnittlich 62 Prozent der Paprika sind verpackt. Trauriger Spitzenreiter war Nah&Frisch – hier gab es in den besuchten Märkten nicht eine unverpackte Paprika im Angebot. (Bild: VKI)

Tomaten

71 Prozent des Tomatenangebotes sind nur in Kunststoffverpackung erhältlich. Zehn Anbieter fallen mit eine Plastikquote von über 75 Prozent negativ auf.  71 Prozent des Tomatenangebotes sind nur in Kunststoffverpackung erhältlich. Zehn Anbieter fallen mit eine Plastikquote von über 75 Prozent negativ auf. (Bild: VKI)

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