KONSUMENT.AT - Plastikverpackungen bei Obst und Gemüse - Preisunterschiede: verpackte vs. unverpackte Ware

Plastikverpackungen bei Obst und Gemüse

Jede Menge Müll

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KONSUMENT 9/2019 veröffentlicht: 30.07.2019, aktualisiert: 29.09.2020

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Unverpackte Ware oft teurer

Oft bleibt dem Konsumenten dabei kaum eine andere Wahl, als zu abgepackter Ware zu greifen. Absurderweise sind abgepackte Produkte zudem oft deutlich günstiger als unverpacktes Obst und Gemüse. Karotten etwa sind in vielen Geschäften als offene Ware überhaupt nicht erhältlich. Werden sie offen angeboten, handelt es sich in der Regel um teurere Bundkarotten. Ebenfalls überwiegend verpackt im Handel sind Paprika. Der Klassiker, das in Folie verschweißte 3er-Set in den Sorten grün, gelb und rot, kommt deutlich günstiger als  eine selbst zusammengestellte Kombination aus unverpackt angebotenen Schoten. 

Große Preisunterschiede

Auch Tomaten fielen durch eine enorm hohe Plastikquote und große Preisunterschiede zwischen verpackter und offener Ware auf. Kleineren Sorten wie Cocktailtomaten werden fast immer nur verpackt angeboten, lediglich die großen Rispentomaten sind auch offen erhältlich. Bei Hofer kosteten diese 1,99 Euro pro Kilo. Greift man zum abgepackten Pendant (ohne Rispen), muss man 50 Cent weniger für das Kilo berappen. Erhebliche Preisunterschiede machten unseren Testern auch bei Äpfel aus. Ein 2-Kilo-Plastisack S-Budget-Äpfel war bei Interspar zum Kilopreis von 0,75 Euro zu haben, offen angebotenen S-Budget-Äpfel kosten dagegen 1,29 Euro, also um 70 Prozent mehr. 

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