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Ticketkauf online

Unverschämt teuer

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KONSUMENT 12/2017 veröffentlicht: 23.11.2017, aktualisiert: 22.03.2018

Inhalt

Leserreaktionen

Nie wieder Viagogo

Wir sind leider auch auf die Plattform Viagogo hereingefallen. Für 4 Tickets für die Kelly Family in der Wiener Stadthalle haben wir knapp über 650 Euro bezahlt – jeweils 40 Euro pro Ticket waren Bearbeitungsgebühr, was allein schon ein Wahnsinn ist! Heute kamen die Tickets an und der aufgedruckte Preis ist 72 Euro pro Ticket. Wir werden dort ganz sicher nie mehr Tickets bestellen.

Alexandra Baldauf
E-Mail
(aus KONSUMENT 3/2018)

Undurchsichtige Aufschläge

Die horrenden Aufschläge werden auch und erst durch die undurchsichtige Vergabepraxis vieler, auch renommierter, Veranstalter ermöglicht. So wollte ich meiner Frau Karten für die Wiener Staatsoper schenken. Telefonisch bekam ich dort die Auskunft, dass die Kontingente schon ausgebucht sind und es auch in den teuren Kategorien keine Karten für Privatpersonen mehr gibt. Ich könne mich aber im Internet auf die Warteliste setzen lassen. Auf der Internetseite des Kartenvorverkaufs gibt es ein diesbezügliches Antragsformular, in dem bereits der akzeptierte Aufschlag, den man bereit ist zu bezahlen, abgefragt wird. Aber es gibt dort auch einen Link zur Webseite von Viennaconcerts, wo problemlos Karten jeder Kategorie zu haben waren.

Während des Buchungsvorgangs kommt kein einziger Hinweis auf die Aufschläge. Erst beim Bezahlvorgang, vor der endgültigen Bestätigung, werden die Summen im obersten Bildschirmteil, der ohne nach oben zu blättern gar nicht ersichtlich ist, noch einmal zusammengefasst. Der Schock war groß, als sich der erwartete Kaufpreis der schon sehr teuren Karten, dort sage und schreibe verdoppelte. 87,5 % Kommissionsaufschlag sollten dort verrechnet werden.

Das Staatsopernkarten teuer sind, ist keine Frage. Dass es die Staatsoper aber nötig hat, durch ein völlig undurchsichtiges Vergabesystem, mehr oder weniger verbundenen Unternehmen nochmals gewaltige Profite zukommen zu lassen, ist ein österreichisches Trauerspiel. Karten habe ich dann übrigens für die Bayerische Staatsoper gekauft. Deren Kartenvorverkaufssystem ist klar und einfach und abgesehen von der verständlichen Zustellgebühr (die übrigens auch geringer ist, als die Wiener), ohne Aufschläge.

Werner Janisch
Graz
(aus KONSUMENT 2/2018)

Warnung vor Viagogo

Ich bin leider auch auf diesen Wucher reingefallen. Habe zwei Karten für das Konzert „Charles Aznavour“ in der Stadthalle online über viagogo gekauft. Anstatt der angebotenen 86 € pro Ticket wurden nun 370,09 € (= 185 € pro Ticket) von der Kreditkarte abgebucht. Auf den Tickets steht als Käufer ein tschechischer Name, wahrscheinlich ein Zwischenhändler (der Rechnungsbetrag wurde u.a. in CZK ausgewiesen).

Josef Auer
E-Mail
(aus KONSUMENT 2/2018)

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Kommentare

  • Eventim.de: Konzert abgesagt - teure Rücksendung
    von REDAKTION am 15.01.2018 um 08:59

    Ein Abonnente bzw. eine Abonnentin berichtet: Ein Konzert wurde abgesagt, die Rücksendung der Karten verursachte happige Spesen. So koste die Ticketzusendung einzeln Euro 7,95 und die Rücksendung 8,95 Euro. Lesen Sie mehr über EVENTIM.de im Forum "Schlechte Erfahrungen gemacht"

    https://www.konsument.at/jforum/posts/list/2156.page

    Ihr KONSUMENT-Team