KONSUMENT.AT - Kinder auf der Straße: Scooter, Skateboard, Rad - Zusammenfassung

Kinder auf der Straße: Scooter, Skateboard, Rad

Was ist erlaubt?

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KONSUMENT 7/2017 veröffentlicht: 07.04.2017

Inhalt

Scooter, Skate- und Hoverboards, Einrad, Roller: Zusammenfassung

  • Fahrbahn ist tabu: Alle Kinderfahrzeuge – Kinderfahrräder, Roller, Scooter oder Skateboards – dürfen nur auf Gehsteigen oder in Fußgängerzonen benutzt werden.
  • Nur mit Begleitung: Kinder unter 12 Jahren dürfen nur unter Aufsicht ein Fahrzeug benutzen – egal ob Scooter, Fahrrad oder Skateboard. Haben sie einen Radfahrausweis, sinkt die Altersgrenze auf 10 Jahre. Danach können sie auch alleine fahre – mit Fahrrad auch auf der Fahrbahn.
  • Eltern haften: Wegen möglicher hoher Forderungen an den Verursacher eines Schadens ist eine private Haftpflichtversicherung dringend anzuraten.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
18 Stimmen

Kommentare

  • e-Scooter
    von REDAKTION am 28.04.2017 um 16:53
    Elektroscooter mit einer Bauartgeschwindigkeit bis 25 km/h und 600 Watt werden wie Fahrräder behandelt. Liegen die Werte darüber gelten sie als Motorfahrräder und sind ausschließlich auf der Fahrbahn zu verwenden. Inwieweit Irreführung durch Händler vorliegt, lässt sich generell nicht beantworten. Man müsste sich den konkreten Fall ansehen. Man ist aber auf jeden Fall gut beraten, sich über die Bestimmungen zu erkundigen und vom Händler eine (schriftliche) Bestätigung zu verlangen. Ihr Konsument-Team
  • e-Scooter
    von frappe am 27.04.2017 um 21:47
    Ich denke, das Thema betrifft nicht nur Kinder. Die E-Roller sind bspw. auch bei Erwachsenen begehrt. Angeblich sind die Modelle, die eine Maximalgeschwindigkeit von 25 h/km haben, e-bikes gleichgestellt und dürfen auf der Straße verwendet werden. Stimmt das? Und dann gibt es die Händler, die e-Roller, die schneller sind, trotzdem mit einem 25 h/km Maximum ausweisen. Wer darauf reinfällt und meint mit so einem Roller im legalen Rahmen unterwegs zu sein, hat bei einem Unfall dann vermutlich die größten Schwierigkeiten. Sind dann die Händler wegen irreführender Werbung auch haftbar? Bzw. gibt es eine Möglichkeit gegen eine derart irreführende Werbung vorzugehen?