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Streaming-Plattformen

Falle Probeabo

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KONSUMENT 3/2018 veröffentlicht: 22.02.2018

Inhalt

VKI-Tipps

  • Ohne Hinweis kein Vertrag. Der Betreiber muss vor der Umwandlung des kostenlosen Probeabos in ein kostenpflichtiges Jahresabo ausdrücklich (z.B. per Mail) auf die bevorstehende Änderung hinweisen. Hält er sich nicht daran, kommt auch kein gültiger Vertrag zustande. Der Nutzer muss dann nicht zahlen.
  • Nicht reagieren. Kunden sollten nicht auf Anrufe oder Nachrichten des Anbieters reagieren. Befindet sich am Ende der Rechnung ein "Unsubscribe"-Link, kann man sich aus dem E-Mail-Verteiler des Anbieters austragen. Das verhindert, dass weitere Rechnungen zugestellt werden.
  • Musterbrief des EVZ. Wer eine frag­würdige Rechnung erhält, kann sich an das Europäische Verbraucherzentrum Österreich wenden (info@europakonsument.at, Hotline 01 588 77 81). Das EVZ bietet auch einen kostenlosen Musterbrief an, um die Ausbuchung der Rechnung einzufordern.
  • Legale Quelle. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist es ratsam, Musik oder Filme nur auf Seiten zu streamen, die eindeutig eine Erlaubnis von den Urhebern bzw. Recht­e­inhabern haben und bei denen es sich somit um eine legale Quelle handelt. Prob­lematisch sind Seiten, auf denen nicht ­einmal ein Impressum zu finden ist.

Bewertung

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